VBT 2010/3

aus der schule akademiestraße Der Gesundheitstag der 3CS demonstrierte angewandtes Eventmanagement auf hohem Niveau. 12 Vienna Business Times #3/10 Rundum gsund Güssing ist energieautark. Das heißt: Die gesamte Energie, die man im 3.800-Seelen-Ort benötigt, wird selbst produziert. Biomasse, Biodiesel und Solarenergie sorgen dafür, dass jeder Haushalt ausreichend mit Wärme und Strom versorgt wird. Und weil das „Kraftwerk“ des Ortes besonders effizient arbeitet, haben die Güssinger so viel Strom, dass sie den Rest ins öffentliche Stromnetz einspeisen können – als Exporteure quasi. Ein Erfolgsmodell, das also nicht nur für den Physikunterricht, sondern auch als Musterbeispiel in BWL spannend ist. Deshalb fuhren die 2CK und die 4BAK im Rahmen des Projekts „Zukunftsströme“ in die burgenländische Kleinstadt. Damit sind sie übrigens nicht allein: Durch dieses innovative Energieprojekt wurde Güssing auch für Öko-Touristen interessant. Mehr als 100 von ihnen besuchen wöchentlich den Ort – ein unerwarteter, weiterer positiver Effekt dieser nachhaltigen Energieversorgung. www.eee-info.net Ein Ort voller Energie Dem Projektteam der 3CS war klar: Mit gesunder Jause allein ist kein Gesundheitstag zu bestreiten. Deshalb gingen die engagierten SchülerInnen von Anfang an absolut professionell ans Werk. Nicht weniger als 14 Sponsoren und 18 Ärzte, Psychologen, Ernährungs- und Bewegungsexperten konnten für den Event gewonnen werden. So viel externe Beteiligung erfordert natürlich auch im weiteren Ablauf organisatorisches Geschick. Also wurden Preise und Verträge ausverhandelt, Folder erstellt und zu guter Letzt Einladungen verschickt. Mühe, die sich absolut lohnte: Der Gesundheitstag am 23. Februar war ein Riesenerfolg. Alle Workshops und Stationen waren überaus gut besucht. Und der Sturm aufs Buffet hinterließ nicht nur gesund satt gegessene Teilnehmer, sondern auch volle Kassen zugunsten eines rumänischen Waisenhauses. www.gesundesleben.at Du tust es gerade, und manche Wirtschaftszweige verdienen damit ihr Geld: Lesen. Ob Nachrichten im Internet, Zeitungen oder – ganz klassisch – Bücher: Das Geschäft mit dem gedruckten Wort ist eine aufregende Sache. Davon wusste der Programmleiter des Zsolnay Verlags, Mag. Herbert Ohrlinger, bei seinem Vortrag zum Thema „Autorenmarketing“ zu berichten. Der Erfolg eines Buchs bzw. eines Autors fußt auf vier Säulen. Nr. 1: Das Lektorat – das korrigiert nicht nur fertige Bücher, sondern schmökert sich durch die knapp 1.000 Manuskripte, die pro Jahr von hoffnungsvollen Autoren eingeschickt werden. Dort wird entschieden, was auf den Markt kommt und was nicht. Nr. 2 & 3: die Herstellung & der Vertrieb. Und last, but not least: Die Rechtsabteilung – die klärt alles, was mit dem Gesetz und der Kohle zu tun hat. Apropos Geld: Welches Buch zum Bestseller wird, liegt oft vorwiegend in den Händen des Marketings. Vermeintlich tauglichere Bücher werden stärker gepusht und vermarktet – und verkaufen sich dann (no na) auch besser. Eine Self-fulfilling prophecy. www. zsolnay.at Das Geschäft mit dem Lesen VBS Akademiestraße (2), Shutterstock/ajt

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