VitalAging
same Erholung, beispielsweise
durch Schlaf, ist aber erst möglich,
wenn Körper und Geist
entspannt sind. Wie die Muskeln
nach dem Training eine
Pause brauchen, braucht auch
Ihr Kopf manchmal eine Auszeit.
Probieren Sie doch einmal
das Ruhebild zur Entspannung.
Gönnen Sie sich eine Auszeit
und machen Sie eine „Reise
ins Ich“!
Das Ruhebild oder
„Die Reise ins Ich“
Das „Ruhebild“ ist eine Visualisierungsübung
zur Entspannung.
Dabei stellen Sie sich eine
entspannende Situation vor.
Damit Sie sich immer rascher
in diese entspannende Situation
versetzen können, wird beim
Training „ein Anker gesetzt“.
Beispielsweise ballen Sie die
Faust und atmen dabei tief ein
und aus.
Jung sein heißt, keine Angst vor
dem Älterwerden zu haben.
Zudem koppeln Sie den Anker
mit Ihrem persönlichen „Codewort“.
Ein Wort, das zu Ihrem
Bild passt und in Ihnen ein
angenehmes Gefühl auslöst, wie
beispielsweise Ruhe, Harmonie,
Freiheit, usw.
Machen Sie die Übung einen
Monat lang täglich etwa fünf
Minuten an einem ruhigen
Platz. Anschließend üben Sie
in Situationen mit Störfaktoren,
beispielsweise neben anderen
Menschen oder während das
Radio läuft.
Wenn Sie sich trotz externer
Lärmfaktoren entspannen, können
Sie das Ruhebild auch im
Alltag dazu nützen, binnen einer
halben Minute innere Ruhe und
Ausgeglichenheit zu finden.
So reisen Sie:
n Legen oder setzen Sie sich
bequem hin und schließen Sie
die Augen.
n Überlegen Sie sich eine angenehme,
entspannende Situation.
Beispielsweise: Sie liegen
inmitten einer Blumenwiese.
n Betrachten Sie die Umgebung
in „Ihrem Bild“ und „fotografieren“
Sie diese mit geschlossenen
Augen. Speichern Sie
nun mit einem Anker und
Ihrem Codewort das Bild.
n Konzentrieren Sie sich auf
Geräusche in Ihrer Umgebung
(Blumenwiese), beispielsweise
Wind, Vögel, usw. Wieder
speichern.
n Wie fühlt sich die Umgebung
an? Wie fühlt sich Ihr Körper
an? Speichern.
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